Mitarbeiterbindung Mitarbeiterführung

Die wichtigsten Motivationsformen für Mitarbeiterführung

Es gibt zahlreiche Motivationsformen, deren Kenntnis und Anwendung wesentlich zum Verständnis der Führungsarbeit beitragen. Welche dies sind und weshalb sie für die Mitarbeiterführung wichtig sind, verrät dieser Beitrag.
Primäre Motivation

Diese ergibt sich aus den Grundbedürfnissen der Menschen. Jeder Mensch hat Hunger und braucht Nahrung. Wenn ein Mensch friert, hat er das natürliche Bedürfnis nach Kleidung und Wärme. Primäre Motivation ist also jener Bedarf von uns Menschen an Dingen, ohne die wir nicht überleben könnten.

Sekundäre Motivation

Sekundäre Motivation entwickelt sich aus unserem Umfeld, unseren Lebensumständen heraus. So sehnen wir uns nach sozialen Kontakten sowie Sicherheit und Anerkennung.

Intrinsische Motivation

Hier kommt der Antriebsmotor des Menschen aus seinem Inneren heraus, es handelt sich um die Eigenmotivation. Dieser Motivation messen mittlerweile über 80% der Personalleiter die grösste Bedeutung zu. Der Mensch strebt nach Selbstverwirklichung, ist ehrgeizig und will dazu lernen. Bewunderung von aussen oder materielle Werte spielen keine Rolle. Die Handlung, die aus dieser Motivation entsteht, dient der persönlichen Befriedigung. Faktoren wie Spass und Interesse an einer Sache zu haben und aus eigenem Antrieb heraus auf Talenten und Stärken basierend Leistungen zu erbringen, stehen bei der intrinsischen Motivation im Vordergrund.

Extrinsische Motivation

Hierbei spielen äussere Anreize wie Entlohnung, Beförderung, Gehaltserhöhung und Anerkennung eine grosse Rolle. Es ist eine Motivationsform, die vom Unternehmen und Vorgesetzten von aussen aktiv initiiert und „geboten“ wird. Motivation durch finanzielle Mittel ermöglichen es dem Angestellten sich private Wünsche und Träume zu verwirklichen. Der wirkungsvoll kombinierte Einsatz beider Motivationsebenen ist – konsequent auf individuelle Mitarbeiterbedürfnisse ausgerichtet – von grosser Bedeutung.

Unbewusste Motivation 

Sie lässt Handlungen ausführen, die dem Menschen selbst Schaden zufügen könnten (z.B. Suchtverhalten, ungesunde Ernährung usw.). Sigmund Freud hat daraus unbewusste Motive als Handlungsursache aufgeworfen. Die Begründung liegt in Motiven, die in der Kindheit entstanden sind und die dem Erwachsenen nicht bewusst sind.

Bewusste Motivation 

Sie lässt Handeln zu, über welches man sich im Klaren ist und mit dem man ein bestimmtes Ziel erreichen möchte. Diese Motivation – gepaart mit der oben vorgestellten intrinsischen Motivation – ist eine ideale Kombination, um Leistungen mit einer kontinuierlichen Motivation erbringen zu können.


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