Mitarbeiterbindung

So erhöhen Sie die Rücklaufquote von Mitarbeiterbefragungen

Geringe oder zu tiefe Rückläufe bei Mitarbeiterbefragungen machen Ergebnisse zu wenig repräsentativ und erschweren die Analyse. Die folgenden Faktoren und Möglichkeiten können zur Verstärkung der
Motivation und zur Erhöhung der Rücklaufquote von Befragungsbögen beitragen

  1. Persönliche Einladung und Betonung der Wichtigkeit
  2. Informationen zum Sinn und Zweck der Umfrage
  3. Kurzgehaltene und übersichtlich strukturierte Fragebögen
  4. Zusicherungen, wie die Anonymität garantiert wird
  5.  Auslosung von Preisen unter den Teilnehmern
  6. Darstellung der Rücklaufquote während der Umfrage
  7. Zusicherung von Anonymität und Datenschutz
  8. Einfachheit und Verständlichkeit des Beantwortens
  9. Klarheit und Verständlichkeit der Fragestellungen -themen
  10. Popularität und Nutzenstiftung des Befragungsthemas
  11. Motivierung bzw. Mobilisierung zur Teilnahme
  12. Intensität und Wirkung der Kommunikation
  13. Mitwirkung und Appelle der Geschäftsleitung zur Bedeutung
  14. Allfällige Nachfassaktionen und Erinnerungen

 Die Frage, welche Rückläufe gut sind, bzw. welche Quoten man erwarten kann, kann in dieser absoluten Weise nicht beantwortet werden. In der Praxis kennt man Rücklaufquoten, die in einer Bandbreite von unter 10% bis 100% liegen. Bei einer einigermassen interessanten und alle Mitarbeiter betreffenden und professionell durchgeführten Befragung darf man  in der Regel jedoch Rücklaufquoten zwischen 50% und 70% erwarten.

Welche Erwartungen realistisch sind, hängt letztlich eben von vielen Faktoren ab. Es sind dies wohl zur Hauptsache die Betroffenheit, d.h. das Involvement der Mitarbeiter durch das Befragungsthema und der für sie entstehende Nutzen bzw. wie überzeugend dieser kommuniziert wird. Auch Erfahrungen mit den Resultaten und Massnahmen zurückliegender Befragungen und die damals entstandene oder eben nicht erfolgte Glaubwürdigkeit spielt natürlich eine zentrale Rolle.

Zu intensive Bemühungen zur Erhöhung der Rücklaufquoten, also gar die Bezahlung der Teilnahme oder attraktive Incentives, sollten jedoch unterlassen werden. Es ist anzunehmen, dass mit zunehmender Teilnahme eigentlich weniger oder nicht interessierter und eher passiver Mitarbeiter auch die Qualität der Antworten abnimmt und dann solche Teilnehmergruppen die Ergebnisse beeinflussen, welche Veränderungen auch entsprechend weniger engagiert mittragen.

Das Buch zum Thema

Werner Bösch: „Praxishandbuch Mitarbeiterbefragungen“ Erschienen im PRAXIUM-Verlag, Zürich Mit CD-ROM und vielen Vorlagen und Fragebögen, davon ein Fragebogen von A-Z formuliert, gestaltet und strukturiert sofort übernehmbar.

Dieses Buch geht konkret, prägnant und praxisnah auf die wirklich erfolgsrelevanten Anforderungen an professionelle Mitarbeiterbefragungen ein: Wie sollte ein Fragebogen aufgebaut sein und wie formuliert man Fragen richtig? Wie wertet man Ergebnisse zielführend aus? Wie gewinnt man Mitarbeiter für Befragungen? Welche Vorteile haben Online-Befragungen und worauf ist zu achten?

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