Personalentwicklung

Webtools im Verbund: Effizientes und flexibles Lernen

Webtools gestatten schnelles, individuelles, flexibles und ortsunabhängiges Lernen. Dies ist in der modernen Personalentwicklung von besonderer Bedeutung und bietet viele Vorteile. Welche, verrät dieser Beitrag.

Einen wertvollen Beitrag zur Nachhaltigkeit und Förderungen des Lernens als Prozess leistet auch der Einsatz verschiedener Tools und Instrumente im Verbund, was auch als Blended Learning bezeichnet wird. So kann in einer Mitarbeiterzeitschrift eine neue Unternehmensstrategie erklärt und in einem Podcast konkretisiert werden.

In einem Mitarbeiterforum beantworten HR-Fachleute und Vertreter der Geschäftsleitung dann Fragen von Mitarbeitern und in Blogs verschiedener Abteilungen berichten alle Beteiligten später von ihren Erfahrungen bei der Umsetzung der Strategie in ihren Tätigkeits- und Verantwortungsbereichen. Das Spektrum des Blended Learning kann folgende Bereiche und Möglichkeiten modernen Lernens umfassen:

  • Unterstützung der Praxistrainings durch Fernmodule
  • Begleitung durch eine individuelle Lern- und Wissensplattform
  • Nutzung von Business Cases, Planspielen und Praxissimulationen
  • Transfersicherung durch Checkups, Assignments und Literatur
  • Einsatz von online basierten Video-Teachings
  • Selbstreflexion, Erfolgskontrolle und Transfer durch Online-Tests

Die neuen Medien zielen auf selbstgesteuertes Lernen ab und machen Lerninhalte flexibel, bedarfsgerecht und in der Nutzung einfach verfügbar. Aus- und Weiterbildung wird so mehr und mehr zu einem permanenten Austausch von Informationen und Wissen, bei dem Mitarbeiter in der Weiterbildung auch immer mehr eine Holschuld haben und in der Lage sind, Wissensdefizite selber und eigenverantwortlich zu erkennen und diese möglichst schnell zu beheben. Webbasierte Lernelemente sind auch vielversprechend, weil sie ein schnelles, individuelles und ortsunabhängiges Lernen ermöglichen, das flexibel abgerufen werden kann.

Es ist zudem ein Lernszenario, das es möglich macht, Mitarbeiter zu selbst gesteuertem Lernen anzuhalten, indem sie ihre Wissensdefizite dann erkennen, wenn sie in der Praxis benötigt werden und somit praxisnah beseitigt werden können. Diese Lernstrategie ist in der Praxis nicht immer einfach zu realisieren oder nur schon verständlich zu machen, da sie ein mehrfaches Umdenken aller Beteiligten voraussetzt.

Dabei müssen die Ansprüche der Geschäftsleitung an die Personalentwicklung und die unterschiedlichen Bedürfnisse und Kompetenzen der Mitarbeiter im Umgang mit neuen Medien und Tools ebenso berücksichtigt werden wie ein Gesamtkonzept, das den Unternehmensanforderungen gerecht wird und die Angebote inhaltlich und didaktisch verzahnt und aufeinander abstimmt.

 


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