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Keyword-Recherchen – ein wichtiger Erfolgsfaktor auch für das HR-Marketing

Das Verwenden wichtiger Keywords spielt im Content Marketing eine wichtige Rolle, da es das Auffinden in Suchmaschinen erhöht. Mit Keyword-Recherchen erstellter Content erzeugt wesentlich mehr Besucher für Websites und Recruiting-Touchpoints.

Gleiches gilt für das HR-Marketing und Employer Branding. Welche Suchbegriffe verwenden Ihre Stellensuchenden bei Google und in Online-Jobbörsen und sozialen Netzwerken? Welche verwenden jene, die sich für Ihr Unternehmen als Arbeitgeber interessieren oder sich ein Bild über das Lehrstellenangebot machen möchten? Auch für das Active Sourcing oder bei Gruppenbeitägen in Business-Netzwerken wie Xing und bei Employer-Branding-Portraits spielt die Verwendung relevanter, zielgruppen- und themenbezogener Keywords die von den für Sie wichtigen Kandidaten-Zielgruppen eine wichtige Rolle.

Zielgruppenrelevante Keywords verwenden

Umso konsequenter man zielgruppenrelevante Keywords verwendet, desto mehr Besucher hat man auf Recruiting-Touchpoints wie Online-Jobbörsen, Karriere-Websites, Arbeitgeber-Portraits bei sozialen Netzwerken, HR-Blogs und mehr. Durch Keyword-Recherchen erhalten Sie Information zum Beispiel darüber, wie oft ein Begriff in einem bestimmten Monat zu Ihrem Unternehmen oder zu Ihrem Stellenangebot gesucht wurde und wie die Zahl der Suchanfragen mit den veröffentlichten Jobanzeigen zusammenhängt. Nachfolgend einige Möglichkeiten und konkrete Anwendungen.

Die Beachtung der Keywordverwendung hat wichtige Auswirkungen. Das Ranking in Suchmaschinen und die Sichtbarkeit und Präsenz einerseits, aber auch die Interessen und Prioritäten Ihrer Zielgruppen, die Wahl relevanter Themen und damit der Wert und die Beachtung Ihres HR-Contents andererseits sind davon betroffen.

Ideen für Überschriften: Google-Autocomplete

Gibt man bei Google einen Begriff ein, so wird dieser oft automatisch vervollständigt. Dabei handelt es sich um die Wortkombinationen, mit denen bei Google am häufigsten gesucht wird. Verwendet man diese Kombinationen in Überschriften, z.B. bei Stellenanzeigen, verbessert sich die Auffindbarkeit und das Ranking in Suchmaschinen sofort. Beispiel: Geben Sie Ihren Unternehmensnamen mit dem Begriff Jobs ein, wird diese Eingabe möglicherweise durch Begriffe wie Zweitausbildung, Lehrstellenangebot ergänzt und Sie wissen, dass diese Suchkombinationen am häufigsten verwendet wird und sich daher für Überschriften – und Themen oder Blogbeiträge genauso – am besten eignen.

Ideen für Themen: Keywordplaner von Google

Mit dem Keyword-Planer von Google hat man die Möglichkeit, nach Ideen für Keywords und Anzeigen zu suchen. Hier erfährt man auch mehr zur Häufigkeit der Verwendung von Keywords, dem Volumen und weiteren passenden Ideen. Der Keyword-Planer von Google ermöglicht auch ein Brainstorming für neue Content-Ideen, Stellenanzeigen-Texte oder Bewerber-Informationen auf Karriere-Websites. Auch hier spielen Begriffskombinationen eine Rolle und geben interessante Hinweise.

Leser gewinnen: Content Promotion

Keyword-Recherche kann Ihnen mehr bringen als nur die Antwort auf die Frage, welche Worte und Sätze Stelleninteressierte in Suchmasken eingeben. Durch gründliche Recherche finden Sie auch Möglichkeiten zur Erzielung von möglichst grosser Content Reichweite: Möchten Sie beispielsweise über neue Stellangebote oder Karrierechancen oder neue Arbeitszeitmodelle in ihrem Unternehmen berichten, stossen Sie bei Ihrer Recherche der wichtigsten Suchbegriffe möglicherweise auf Experten, die bei diesem Thema eine Schlüsselrolle einnehmen. Sie können nun einen Autor oder eine Fachpersonen für Ihren Artikel interviewen oder Posts von beliebten Blogs empfehlen.

Content-Präferenzen: Welche Formate ankommen

Man kann auch herausfinden, welches Medienformat Ihre Zielgruppen bevorzugen. Bevorzugen Stellensuchende Videos oder sprechen Sie besonders auf E-Books oder Infografiken an? Es gibt auch hier Tools, die helfen, die Formate zu identifizieren, die Ihre Zielgruppen am häufigsten nutzen: Google Trends zum Beispiel zeigt für bestimmte Keywords, wieviel Traffic Video-Websites wie YouTube bekommen, und comScore bietet Informationen zur Medien-Nutzung. So kann man auch die eingesetzten Medienformen auf die Bedürfnisse von Stellensuchenden und Stelleninteressierten ausrichten und damit mehr Erfolg und Beachtung erzielen.

Auch für das HR wichtig: SEM-Trends

Einer der wohl wichtigsten Trends im Suchmaschinenmarketing ist, dass der Nutzwert und die Content-Qualität, d.h. die Orientierung an den Interessen und Bedürfnissen von Lesern bei Google noch wichtiger wird. Genauere Ergebnisse zu Suchanfragen, das Nutzerverhalten auf Websites und Social Signals (Likes bei Facebook und mehr) zeigen in diese Richtung. Dies ist auch für das Content Marketing im HR eine sehr erfreuliche Entwicklung, da die Content-Qualität für mehr Sichtbarkeit und das Ranking mit immer wichtiger wird.

 


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