Personalgewinnung

Der Recruiter 2.0 – ein Berufsbild im Wandel!?

Vieles deutet darauf hin: Das Berufsbild des Recruiters ist im Wandel. Neue Herausforderungen erfordern neue Kompetenzen und werden das Berufsbild des Recruiters verändern. In welche Richtung dies gehen könnte, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Mit den tiefgreifenden Änderungen des E-Recruitings und der zunehmenden Bedeutung von Social Media verändert sich auch das Berufsbild des Recruiters im digitalen Zeitalter mehr und mehr. Der Recuriter der Zukunft wird wohl über hoch entwickelte Medienkompetenzen verfügen und kommunikative Fähigkeiten haben müssen, um sich in verschiedensten Plattformen mit verschiedensten Zielgruppen auszutauschen.

Marketing und IT

Mit der zunehmenden Bedeutung des Active Sourcing, also der proaktiven Suche, sind aber auch Recherchetechniken gefragt, um mit Suchmaschinen und in Profilen von Netzwerken die besten Talente und Mitarbeiter aufzuspüren. Und auch SEO – das Optimieren der Auffindbarkeit von Suchmaschinen für die Karriere-Website – wird wohl als weiteres Beispiel dem Recruiter 2.0 auch bald mehr bedeuten, als nur drei rätselhafte Buchstaben. Auch das Verstehen und Anwenden von Marketinggrundsätzen und die Mitgestaltung von Netzwerk- und HR-Websites könnten künftige Anforderungen sein, die ins Zentrum des Anforderungsprofils mit mehr Web- und IT-Kompetenzen rücken.

Wenn Arbeitgeber sich bewerben werden…

Schon bald sind es vielleicht nicht mehr die Bewerber, die sich um Jobs bemühen, sondern Arbeitgeber und Unternehmen, die sich bei Talenten und fähigen Arbeitskräften bewerben. Wird auch hier auf dem Arbeitsmarkt die Wandlung hin zu einem Arbeitnehmermarkt weiter voranschreiten, wären vom Recruiter der Zukunft „verkäuferische“ Fähigkeiten und damit auch ein ganzheitlicheres Business- und Geschäftsverständnis gefordert. Vergessen wir nicht, dass das Active Sourcing eigentlich eine Domäne des Headhuntings ist, welches auf jahrelanger Erfahrung und gut ausgebauten Netzwerken besteht, was Kenntnisse im Aufbau und in der Pflege von Netzwerken erfordert. 

Medienkompetenzen

Und zum besseren und schnelleren Erkunden von Motiven könnten durchaus auch psychologisches Wissen an Bedeutung gewinnen, nämlich Persönlichkeiten, Talente und Grundwerte von Menschen zu erkennen. Denn dies wird auch in Zukunft weder mit Algorithmen noch mit E-Tools möglich sein – sondern nur mit Empathie und psychologischem Know-how, Bedürfnisse und Beweggründe von Menschen zu erfassen. Der Recruiter 2.0 wird mit Sicherheit überdurchschnittliche Medienkompenzen haben, denn die Vernetzung und Koordination aller Plattformen und Kanäle, deren Charakter und Stärken und das Beurteilen der Zielgruppenbezüge sind notwendig, um die bestqualifiziertesten Kandidaten zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu  finden.

Sozialkompetenzen und emotionale Intelligenz

in IT-Experte wird aber auch der Recruiter der Zukunft nicht – oder zumindest nicht nur – sein. Er muss im Web 2.0-Zeitalter, vielleicht wird es dann aber schon das Web 3.0 sein, fähig sein, mit Marketingleuten, Webprogrammierern und HR-Spezialisten zusammenzuarbeiten und ihnen gegenüber seine Bedürfnisse zu artikulieren – aber Sozialkompetenzen und emotionale Intelligenz im persönlichen Face-to-Face-Direktkontakt mit Bewerbern und die Candidate Experience als Ganzes weden dennoch trotz oder gerade wegen aller anstehenden Veränderungen mit Sicherheit eine Kernkompetenz bleiben, um die Besten der Besten zu ausfindig zu machen.


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