HR-Know-how Personalentwicklung

Gehört den E-Books wirklich die Zukunft?

E-Books sind auf dem Vormarsch. In diesem Interview geht der Geschäftsführer des PRAXIUM-Verlages auf Chancen und die Zukunft von E-Books vor allem für Fachverlage ein – auch, was die neuen Möglichkeiten für die Personalentwicklung betrifft.

Herr De Micheli, sind E-Books für Verlage eine Bedrohung?

Jene Verlage, welche das so sehen, werden nicht von E-Books bedroht sondern viel eher von deren Weigerung und Ängsten, sich den digitalen Herausforderungen zu stellen. E-Books sind nach meinem Dafürhalten eine Chance für Verlage, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, neue Inhalte und Leistungsformen zu bieten und neue Leser anzusprechen. Doch das Umdenken fällt vielen schwer, da man sich mit vielen Ungewissheiten auseinandersetzen muss, die Entwicklung nur schwer eingeschätzt werden kann und man in technologische Sphären kommt, die völlig neue Sichtweisen erfordern.

Wie verläuft die Entwicklung von E-Books zur Zeit?

Ich denke, wir haben den Tipping-Point erreicht, also jenen Punkt, an dem die bisherige eher lineare Entwicklung abrupt abbricht und sich rasant nach oben beschleunigt und ein Massenmarkt zu entstehen beginnt. Dafür gibt es mehrere Gründe: Die Preise einfacher E-Book-Geräte sind stark gefallen und es gibt neue sehr leistungsfähige Geräteformen wie die Tablets mit neuen Funktionen.

E-Books werden in Medien auch schon seit längerem stark thematisiert und die neue, mit der Playstation und dem Internet aufgewachsene Generation ist jetzt im Lesealter. Dabei ist wichtig: Sie haben keine Berührungsängste mit digitalen Medien mehr. Dann gibt es auch ganz einfache alltägliche Indikatoren: Immer mehr Leser in öffentlichen Verkehrsmitteln, die ein E-Book lesen. Das ist jeweils augenfällig, dass ein Durchbruch stattfindet. Interessant die teilweise konträren Aussagen von E-Book-Lesern; die einen meinen: „Seit ich E-Books lese, muss ich nicht mehr kiloweise Holzbücher mit mir rumschleppen“ und von Skeptikern hörte ich schon: „Was, Bücher auf Computern lesen? Kommt nicht in Frage, ich liebe das Rascheln der Buchseiten und halte gerne das gute alte Buch in Händen“.

Was können denn E-Books mehr als gebundene Bücher?

Das E-Book steht am Anfang seines Potenzials. Aber schon heute kann man E-Books bei drahtlosen Internetverbindungen sehr einfach per Knopfdruck in wenigen Minuten auf den E-Book-Reader laden und lesen – dabei hat man mit Leseproben beim Buchkauf erst noch bessere Prüfmöglichkeiten, bevor man es kauft. E-Books sind im Allgemeinen preiswerter und Studierende haben auf ihren Geräten Zugriff auf ganze Fachbibliotheken.

Das digitale Buch ist zudem auch ökologisch, Material- und Distributionsaufwand fallen weg. Aber auch bessere Recherchemöglichkeiten und Inhalteverarbeitungen sind nützlich: Zu einem Kernthema des Buches erfahre ich sofort, wo das Thema im Buch sonst noch behandelt wird und interessante Aussagen kann man schnell und einfach markieren und archivieren. Und auch die integrierten Wörterbücher sind gerade für Lernende interessant.

Sie sagen, E-Books stehen am Anfang ihres Potenzials. Was ist denn mehr zu erwarten?

E-Books sind in der Darstellungsqualität und -vielfalt heute noch eingeschränkt. Für Verlage ist es zur Zeit noch nicht möglich, hochwertige und komplexe Darstellungen auch auf
elektronischen Redern zu gewährleisten. Denn Bildschirmarten und -grössen, Helligkeit, Kontrast, Auflösungsqualitäten und andere Faktoren variieren zu stark, von den verschiedenen Formaten ganz zu schweigen.

Doch schon bald wird man wohl Bildbände in höchster Qualität produzieren können, die gebundenen Büchern in nichts mehr nachstehen. Interaktivität, Multimedialität und Vernetzung sind meines Erachtens die interessantesten und wahrscheinlichsten Entwicklungsbereiche und Innovationspotenziale. Konkret kann dies für den Leser folgende spannenden Möglichkeiten bieten: man tippt auf eine Abbildung und kann sich einen kurzen Dokufilm anschauen, eine Grafik einblenden lassen, aktuelle Artikel von Fachmagazinen aufrufen, beim Zitat eines Experten ein aktuelles Interview von ihm ansehen oder zu einem wichtigen Thema gleich ein Webinar dazu buchen.

Im Belletristik-Bereich gibt es schon heute neue innovative Produktformen. Zum Beispiel sogenannte Sequentials, die als Fortsetzungsgeschichten angeboten werden. E-Books, die iInteraktive mit  Computerspielen vergleichbare Elemente enthalten oder etwa E-Books, bei denen der Leser wählen kann, aus welcher Perspektive das Buch geschrieben oder wie hoch der Anteil von Erotik sein soll. Hier werden wohl weitere neue und spannende Innovationsformen hinzukommen, welche das Lesen vielfältig und facettenreich machen und E-Books zu weiteren Wachstumsschüben verhelfen werden.

Welche Chancen bieten Ihnen E-Books als Fachverlag?

Für uns als Fachverlag sind E-Books – mit den oben genannten Möglichkeiten – besonders interessant. Wir können neue, jüngere Leser ansprechen, Fachbücher mit Zusatzleistungen wie Analysetools und Kurzpräsentationen für die betriebliche Anwendung anreichern. Aber auch so genannte Single-Auskoppelungen sind interessant, also das Zweitverwerten einzelner Kapitel für neue Nischenthemen-E-Books. Bücher von 60-80 Seiten finden in gedruckter Form kaum Akzeptanz, weil sie zu schmal wirken, bei E-Books fällt dieser Nachteil weg, da der Buchumfang physisch nicht sichtbar ist.

Aber wir werden auch wesentlich schneller auf aktuelle Themen reagieren können; besonders interessant sind dabei die Aktualisierungsmöglichkeiten – konnte man dies bei gebunden Büchern alle zwei Jahre, ist es bei einem E-Book vierteljährlich oder bei Top-Themen gar monatlich möglich. Dies hat enormen Einfluss auf die Qualität und Zuverlässigkeit der Fachinformationen.

Hinzu kommt der Medienverbund, also Buchinhalte mit Internetangeboten zu koppeln. Auch Lancierungsrisiken können gesenkt werden, indem wir neue Themen vorerst als  Kurzverionen oder nur mit einzelnen Kapiteln publizieren und bei guter Nachfrage ein Buch dann erweitern und es auch als Printausgabe herausgeben. Kann man hier während der Entstehung eines Buches noch Leserkommentare und -wünsche einbinden, ist dies optimal, um es noch stärker auf Leserbedürfnisse auszurichten, was gerade im Fachbuchbereich wichtig und gut möglich ist. Auch Testleserunden und -Communities mit Probekapiteln sind eine Möglichkeit, um das Marktpotential eines Manuskriptes zu prüfen und so das Floprisiko zu minimieren.

Sollen E-Books billiger oder gleich teuer sein wie gebundene Bücher?

Das Pricing ist der Preispolitik der Verlage überlassen, man handhabt dies unterschiedlich. Einige machen keine Preisunterschiede, andere senken sie in einer Bandbreite von 10 bis zu 30 Prozent. Für die Beibehaltung der Preise gibt es gute Gründe, wie zum Beispiel den, dass nicht der Datenträger den Wert eines Buches ausmacht, sondern der Inhalt, der Lesestoff. Ich glaube allerdings, dass sinkende Preise aus Special Deals und dem Selfpublishing das Preisniveau bei Print- und E-Büchern stark unter Druck setzen und den Vormarsch der E-Books zusätzlich verstärken werden.

Wir geben zur Zeit über ein Dutzend Werke als E-Books heraus und erachten es als ein Gebot der Fairness, Kosteneinsparungen weiter zu geben und die E-Book-Entwicklung nicht preislich zu hemmen: Unsere E-Books sind in der Regel 30 Prozent günstiger als die gebundenen Versionen – wir gehen da wesentlich weiter als andere Verlage. Dies machen wir allerdings auch, weil wir bei E-Books die CD-ROM-Inhalte nicht mitanbieten können. Interessant sind übrigens unsere „Hybrid-Angebote“ bei einigen Titeln: Auf deren CD-ROM ist das gebundene Buch auch als E-Book nutzbar, was dem Leser beide Möglichkeiten des Lesens und damit einen Doppelnutzen gibt.

Wie gehen Sie in ihrem Verlag konkret vor?

Wir praktizieren die Politik der kleinen Schritte, d.h. wir sind in E-Books im Tempo und mit den Investitionen parallel sprich im Einklang zum Marktwachstum aktiv. Wir waren schon früh bei Ciando (Redaktion: Einer der ersten E-Book-Anbieter) dabei und geben zur Zeit etwa ein Dutzend Printwerke auch als E-Books heraus. Mit aus E-Book-Lesern unserer Werke bestehenden Kundenpanels möchten wir dann auch mehr über deren Präferenzen und Bedürfnisse erfahren. Zur Zeit bieten wir auch eine neue digitale Bundle-Angebotsform als PRAXIUM-Digitalbibliothek mit interessanten Konditionen, E-Docs – Arbeitshilfen-Spin-offs als eine Art digitale Lowbudget-Linie aus bestehenden Werken – und diverse titelspezifische Zusatzleistungen an. Wir sind bestrebt, nicht nur über Preismodelle nachzudenken, sondern die Digitalisierung auch als Chance für mehr Produkteformen für unterschiedliche Zielgruppenbedürfnsise, sprich die Produktedifferenzierung, zu nutzen. Mehr zur E-Book-Strategie in unserem Verlag finden Sie hier.

Aus den so gewonnenen Erkenntnissen nahe an Markt und Lesern sammeln wir praktische Erfahrungen, beobachten Wachstum und Kundenverhalten in und aus der Praxis und können unsere Massnahmen immer flexibel an neue Entwicklungen und Trends anpassen, was zum Beispiel die Datenformate, Technologien, Preisgestaltung, Plattformen, Qualitätsansprüche der Leser und mehr betrifft. Allerdings wird die Diskussion meines Erachtens heute noch viel zu stark von Datenformaten, Technologien und Preisen dominiert, anstatt sich wesentlicheren Fragen und für Kunden und Verlage wichtigeren Innovationen wie neuen Inhaltsformen, Medienkonzepten und spannenden Möglichkeiten der Produktdifferenzierungen zuzuwenden.

Glauben Sie, dass das gebundene Buch verschwinden wird?

Nein, das glaube ich nicht. Man hat schon so oft Szenarien heraufbeschwört, dass für traditionelle Medien das Ende kommt – doch selbst das gute alte Radio und auch das Kino gibt es noch heute und so wird es wohl auch dem gebundenen Buch ergehen, welches nach meiner Einschätzung eine Koexistenz mit E-Books haben wird. Das gebundene Buch wird nicht verschwinden, sondern weiterbestehen, aber sicher Marktanteile verlieren. Dies wird wohl vor allem von den Literaturgattungen und den Zielgruppen abhängen. Der Anteil und das Wachstumspotenzial, bzw. der Umsatzanteil von E-Books wird von Verlagen unterschiedlich beurteilt.

Sehen Sie das Selfpublishing als Gefahr?

Möglicherweise könnte es eine werden und langfristig die Bedeutung der Verlage reduzieren, denn der Direktkontakt vom Autor zum Leser ist mit optimierten Angebots- und Selektionsmodellen denkbar – Amazon zeigt es schon heute. Nur auch dieses Modell könnten sich die Verlage zunutze machen.

Im Falle unseres Fachverlages könnte ich mir beispielsweise vorstellen, ein Selfpublishing-Portal für Nischenthemen anzubieten, was das Fachinformationsangebot für den Kunden drastisch erhöhen würde, positive Synergien für unser Sortiment hätte und für uns auch ein Marketing- und vor allem Marktforschungsinstrument sein könnte, auf gute Autoren und attraktive Themen zu stossen. Wenn qualitativ hochwertige Inhalte daraus sogar auch noch in unser klassisches Sortiment einfliessen könnten, wäre dies eine weitere Wertschöpfung und wir müssten dabei gar nicht mehr viel verdienen müssen. Nicht zu vergessen die Möglichkeit, erfolgreiche Titel ohne Floprisiko ins Printprogramm aufnehmen zu können.

Wie könnte sich das Wachstum weiter entwickeln?

Das ist schwierig zu beurteilen, da erst wenige abgesicherte und genug breit abgestützte Erfahrungswerte vorliegen. Ich persönlich glaube, dass kurzfristig vier bis sechs Prozent und mittelfristig um die 25 Prozent herum realistisch sind. Langfristig halte ich einen Anteil von bis zu oder gar über 50 Prozent für wahrscheinlich. Beeinflusst wird dies von mehreren Faktoren wie der technologischen Entwicklung der Datenformate, dem Preisrückgang der Lesergeräte und E-Books selber, den Literaturgattungen – Fachbücher, Belletristik, Reiseführer, Kochbücher und Bildbände haben beispielsweise sehr unterscheide Leserzielgruppen -, die E-Affinität verschiedener Lesersegmente und den Aufbereitungsformaten von Publikationen.

Smartphones, E-Book-Reader, Kindle, Tablets – welches Gerät hat Zukunft?

Die Vielfalt der Geräte ist in der Tat verwirrend, was die Nutzung für E-Books betrifft. Die klassischen E-Book-Reader sind sehr preiswert geworden und verfügen über die lesefreundliche E-Ink-Technologie. Ich persönlich glaube jedoch, dass die Tablets die E-Book-Reader verdrängen werden. Aus mehreren Gründen: Sie stossen auf eine ausserordentliche Resonanz, die Computingpower von Tablets gestattet interessantere Anwendungen mit Internetvernetzung und Multimedialität, deren Displaygrösse ist sehr nahe am Buch und die Auflösung bei guten Geräten exzellent. Und wer möchte schon ein halbes Dutzend Geräte mit sich herumtragen, wenn sich vieles auf einem erledigen lässt – eben das Lesen auch auf Tablets? 

Was hat es mit den Formaten auf sich? Da herrscht oft Verwirrung und Unsicherheit bei Lesern.

Das ist in der Tat so, hier sollte die E-Book-Branche dringend viel aktiver Aufklärungarbeit leisten, um bei Lesern Unsicherheiten zu beseitigen. Fragen wie soll es ein Kindle sein oder nicht, was ist der Kopierschutz, wo soll ich E-Books in welchem Format downloaden, darf und kann ich E-Books ausleihen und mehr verwirren den Konsumenten und bremsen die E-Book-Entwicklung bei weniger e-affinen Lesersegmenten.

Zurück zu Ihrer Frage: Deshalb fasse ich mich kurz: Verbreitet und eigentlich Standart ist das ePUB-Format, eine Art MP3-Format für Bücher ähnlich wie bei Musikformaten, mit dem Vorteil eines offenen Formates, welches sich allen Displaygrössen anpasst und sich leistungsstark weiterentwickelt. Mobipocket ist das Format des Kindle E-Book-Readers von Amazon und das bekannte PDF-Format von Adobe erfreut sich besonders im PC-Bereich grosser Beliebtheit und Verbreitung, was auch für E-Books gilt. Alllerdings kann es auf E-Book-Readern zu Darstellungproblemen führen, weil die Schriftgrösse und das Seitenformat vor allem für kleinere Displays nicht optimal und nicht skalierbar sind.

Sie sind ein Fachverlag für das Personalwesen. Was bieten E-Books dem Human Resource Management?

Sie eröffnen im Contentbereich neue Möglichkeiten des Lernens in der Personalentwicklung mit multimedialen und interaktiven E-Books. Wie schon gesagt, können Bücher sehr schnell und meistens kostengünstiger bezogen werden und sind aktueller, was bei Themen wie dem Arbeitsrecht und Sozialversicherungen besonders wichtig ist – es werden für uns im Arbeitsrecht beispielsweise quartalsweise Aktualisierungen möglich. Interessant können auch Themensplits sein, indem man enge aktuelle Themen aus breiteren Titeln zu kostengünstigen Booklets kreiert und diese vertieft, was auch der Gewinnung neuer Leser dient. Zugriff auf ganze Fachbibliotheken auf E-Book-Readern zu haben und Zusatzinhalte wie Kurzseminare oder Interviews abrufen zu können, ist ebenfalls interessant und eine Bereicherung des Lernens.

Wagen  Sie auch hier einen Blick in die Zukunft?

Ich könnte mir sogar vorstellen, dass die heutigen traditionellen Produkteformen Bücher, Webseiten, Zeitschriften, Zeitungen, TV-Sendungen usw. sich eines Tages auflösen bzw. wegfallen und zu einer einzigen personalisierten und intelligent gesteuerten Cloud-Informationsplattform verschmelzen, auf die wir überall und jederzeit Zugriff haben. Auch das Social Reading, also das Diskutieren, Verarbeiten und gemeinsame Lesen in Mitarbeitergruppen oder mit Niederlassungen, wird neue, sehr interessante Perspektiven eröffnen. Auch das schnelle Reagieren auf neue Trends und Gesetze ist wesentlich flexibler möglich.

Ich denke, langfristig sind für Unternehmen auch unternehmensspezifische E-Books interessant, oder – jetzt ein wenig weit in die Zukunft geblickt – solche, die sich mit vorhandenem Wissen aus Datenbanken, Communities, Lernveranstaltungen, Mitarbeiter-Blogs und mehr sozusagen automatisiert generieren und permanent weiter entwickeln lassen und auch Erfahrungen und Kommentare von Lesern aufnehmen, also eine Art E-Books 2.0. Doch das ist zur Zeit noch Zukunftsmusik – allerdings nur teilweise. Social-Reading-Dienste beispielsweise gibt es bereits, wie hier bei Readmill.

Zum Abschluss Hand aufs Herz: Lesen Sie E-Books oder Printbücher?

E-Books nicht immer – aber immer öfters :-). Ab und zu aber ein schönes Printbuch in Händen halten, darauf verzichten möchte ich nach wie vor nicht. Auch hier ist eine Koexistenz möglich.

Dieses Interview führte Marion Neuschwander, Redaktorin bei hrmbooks.ch mit Marco De Micheli, dem Verlagsleiter und Geschäftsführer des PRAXIUM-Verlages in Zürich. Mehr zum Verlag erfahren Sie hier.

 

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